„Freiheit“
am 24.Juni 2012
Sicherlich
könnt ihr auch durch die Texte stöbern, aber für alle interessierten
nicht-Leser... einiges an Texten könnt ihr auch über dieses Video hören
und sehen...
Viel Spaß, egal über welches Medium ihr nun dabei seid...
Viel Spaß, egal über welches Medium ihr nun dabei seid...
Freiheit
Was ist Freiheit
eigentlich?
Stellt sich nicht fast
jeder einmal diese Frage?
Aber ist Freiheit wirklich
definierbar?
Freiheit ist doch für
jeden etwas anderes,
oder kommt letzten Endes
alles aufs Gleiche hinaus?
Für den einen ist doch
Freiheit, wenn man unabhängig, uneingeschränkt und stark
tun und lassen kann, was
man will.
Der nächste braucht
Freunde, Liebe, Geborgenheit und eine Familie,
um Freiheitsgefühle
entwickeln zu können.
Wieder einem andern reicht
ein Waldspaziergang, um sich frei zu fühlen!
Ist Freiheit das Gleicht
wie frei sein oder sich frei zu fühlen?
Ich denke, es ist relativ,
für jeden etwas anderes.
Aber die Sehnsucht nach
Freiheit verspürt doch jeder mal, oder?
(Krista)
Freiheit, was ist das
Freiheit fragte sie wo find ich sie und
es gab tausende Menschen die ihr die Freiheit
versprachen doch die Freiheit die die
andern ihr mitgaben engte sie nur ein so
beschloss sie die Freiheit nicht mehr
zu suchen denn frei war sie nicht schon lange
nicht noch nie.
Schon wieder erwische ich mich wie ich
von mir in der sie-form spreche, aber das ist
so schön dramatisch, so namenslos wie
ich nun einmal bin
„Ich erinnere mich noch gut daran:
Nachdem ich einer Freundin, der letzten, der ich
es erzählt habe, von meinen Wünschen
berichtete, fragte sie mich während eines
Stadtbummels, ob ich denn jetzt frei
sei. Ich nickte. Ja, heute bin ich frei.
Doch irgendwie geriet ich ins stocken.
Ich behielt meine Fassung, versuchte meine
Augen fröhlich sein zu lassen. Doch
das, was ich empfand war Sehnsucht.
Die Sehnsucht nach Freiheit , erloschen
ist sie auch heute nicht, doch es wird wohl
kaum irgendwann so kommen, dass ich
frei werde.
(Ida)
Freiheit
Freiheit – das hört sich
sehr schön an. Freiheit – frei sein – tun und lassen was man
will. Super. Wenn jeder diese absolute Freiheit hätte, wie wäre das
wohl? Ich glaube, dass wäre ein Chaos. Wenn keiner mehr an einer
roten Ampel stehen bleibt, weil er sich denkt:“Ich habe die
Freiheit über diese Kreuzung zu fahren und lass
sie mir doch nicht von
einer leuchtenden Metallstange einschränken.“ wäre das
Freiheit?
Deshalb glaube ich, dass
man Regeln braucht. Sozusagen Regeln in der Freiheit! Die ältesten
und langlebigsten Regeln sind die zehn Gebote. In ihnen stehen z.B.
„Du sollst nicht stehlen“ oder „Du sollst nicht töten“ Ist
ja schon mal ein guter Anfang, denn wenn ich jemandem etwas stehle,
nehme ich ihm die Freiheit, dieses Etwas zu besitzen. Oder wenn ich
jemanden töte, nehme ich ihm sogar die Freiheit zu leben.
Andererseits steht dort auch „Du sollst keinen anderen Gott ehren
außer mir“
Aber wenn ich nicht den
Gott verehren darf, den ich möchte, ist das dann Freiheit? Man
merkt, dass selbst die 10 Gebote widersprüchlich sind. Also welche
Regeln soll man denn befolgen? Das Grundgesetz oder das Bürgerliche
Gesetzbuch oder doch den Knigge… Bei unseren Vorbereitungen sind
wir auf einen Satz gestoßen, der uns sehr gefiel. „Die Grenzen der
Freiheit sind dort, wo sie die der anderen einschränkt.“ Was
soviel heißt wie „Man darf alles machen, außer das, was anderen
schadet.“ Ich glaube, jeder sollte auf sich selbst gucken und bei
allem was er tut an den Satz denken. Denn – was nützt Freiheit,
wenn man sie alleine lebt!?
(Eiko)
Freiheit ist gar nicht so toll…
Freiheit genießen und auskosten klingt
doch toll. Aber gibt es Freiheit immer und überall oder gibt es sie
überhaupt? Und wenn es sie gibt, ist sie dann immer nur toll oder
auch nicht oftmals negativ?
Besonders für die Jugendlichen ist
Freiheit sehr wichtig. Meistens bedeutet Freiheit für sie Feiern
gehen, keine Schule und Ferien. Obwohl man manchmal das Gefühl von
Freiheit hat, kann man eigentlich trotzdem nicht wirklich von
Freiheit sprechen. Freiheit wäre Freiheit, wenn man wirklich von
allem befreit sein würde. Doch von einer Sache kann man niemals
befreit sein: Von den eigenen Gedanken. Sie haben eine durchaus
„fesselnde“ Wirkung. Und ein Zuviel an Freiheit kann auch
schaden, denn wenn man nichts zu tun hat, keine Verpflichtungen
oder Aufgaben einem anderen gegenüber, fühlt man sich vielleicht
irgendwann unterfordert oder nicht wertgeschätzt
und kann im schlimmsten Fall auch
depressiv werden.
(Regina&Angelika)
Freiheit ist wie
fliegen
Freiheit
Vielleicht nur kurz, aber
immerhin für einen Augenblick
In solchen Momenten könnte
ich fliegen. Denn ich bin frei.
Entbunden von allen Lasten
und Problemen. Ich bin glücklich.
Doch so geht es nicht
allen.
Einige haben verlernt zu
fliegen. Haben verlernt frei zu sein.
Sie haben die Hoffnung
bereits verloren. Unterdrückt von all den schlimmen Dingen in ihrem
Leben.
Sie können nicht mehr
glücklich sein. Sie haben sich in ein Gefängnis eingesperrt, was
sie sich selbst
gebaut haben.
Eigentlich könnten sie
hoffen, doch all das Schlimme hat sie zu sehr verletzt. Sie haben den
Willen
verloren. Den Glauben an
die Freiheit. Sie haben verlernt zu vertrauen, haben verlernt zu
fliegen.
Zumindest glauben sie das.
Aber irgendwo ist es doch noch.
Das Vertrauen, die Liebe,
die Hoffnung. Sie könnten versuchen, all das wieder zu finden, doch
die
meisten tun es nicht.
Sie haben Angst ein Risiko
einzugehen und sich damit anderen wieder zu öffnen. Vielleicht
werden
sie ja irgendwann merken,
dass sie sich damit nur selbst zerstören (schaden).
Denn Freiheit kann so
vieles sein.
Ein Augenblick oder ein
Tag
In die endlose Weite
reiten…
Oder einfach nur lachen…
und irgendwann wird uns
die Kraft wiederaus den Flügeln genommen…und wir stürzen ab.
Aber nicht für immer,
denn wir wissen…dass uns jemand hält…
und sie wird wiederkommen
(und dass sie wiederkommen wird)
(Pia)
Ich bin dann mal weg
Für manche mag Freiheit
Grenzenlosigkeit bedeuten, Unabhängigkeit und die Macht, eigene
Entscheidungen treffen zu können, nach
seinen Regeln zu leben und glücklich zu sein – für
immer, nicht nach Zeitvorgaben leben
müssen Es kann ja sein, dass das auch Freiheit ist.
Aber ist Freiheit nicht auch in diesen
kleinen Momenten In denen man einfach glücklich ist, in denen man
nicht das Gefühl hat, dass man noch tausend Sachen erreichen muss,
sondern vielmehr schon etwas erreicht hat? In denen man lächeln
muss und das Herz einen Sprung macht. Kann Freiheit nicht viel eher
in Momenten gefühlt werden, in denen man gebunden ist. Was ist denn,
wenn man mit einem Freund einen Spaziergang macht… Man hat, obwohl
es schön ist, eigentlich ja keinen Grund sich mega-glücklich und
erst recht nicht frei zu fühlen.
Aber sind es nicht auch solche Momente,
in denen wir nicht vom Alltag erdrückt werden, in
denen wir nicht an unsere Sorgen denken
oder sie vielleicht sogar loswerden?
Ist es nicht unser Begleiter, der uns
davor bewahrt, von unseren Gedanken vereinnahmt zu
werden?
Es mag Leute geben, die sagen „Es
gibt keine Freiheit“ - sie können nicht frei sein, Freiheit ist
ein unerreichbares Ideal.
Doch das stimmt nicht. Zumindest nicht
für mich.
Es mag sein, dass es für sie keine
Freiheit gibt, doch für mich gibt es sie.
Oft bin ich gefangen, mir wird meine
Freiheit genommen. Manchmal nehme ich sie mir auch selber.
Aber dann erlebe ich auch immer wieder
Momente, in denen ich mit ganzem Herzen dabei
bin, in denen ich das Gefühl habe, ich
könnte fliegen, die Welt umarmen.
Ich lebe, ich bin frei.
Habe das Gefühl gerade mitten in der
Freiheit zu sein.
Es ist wunderschön, denn diese
Augenblicke lösen meine Tränen,
dämpfen den Schmerz und dann kann ich
manchmal alles vergessen.
Bin einfach mal weg.
Einfach mal weg sein – ist es nicht
das, was viele sich wünschen?
Dem Alltag und der Realität zu
entfliehen… Das „einfach mal weg-sein“ ist ihre Freiheit.
Sie wollen nicht mehr irgendwelchen
Anforderungen genügen, nicht mehr nach einer Norm gemessen werden,
nicht mehr in die Welt passen. Vielleicht wollen sie auch alle
Bindungen loswerden. Aber bei diesen Leuten liegt die Betonung meist
auf dem „mal“. Sie wünschen sich gar keine ewige Freiheit (ohne
jede Bindung), sondern für einen Moment, um aus dem auszubrechen,
was sie kaputt macht. Und sie haben recht. Es wäre wirklich schön,
wenn man sich „mal“ von allem
entfernen könnte, allein wäre, ganz bei sich, sich selbst fühlen,
frei wäre. Nur leider verbieten wir es
uns zu oft. Dabei wäre es so leicht, „einfach mal weg“ zu sein.
Aber eigentlich müsste es ja heißen
„einfach mal da“.
Da sein, leben, frei sein.
Warum ist es dann trotzdem so schwer?
Warum schaffen wir es trotzdem nur so
selten?
Warum brauchen wir so viel für die
Freiheit?
Ist es nicht möglich, einfach frei zu
sein, wenn man nichts hat?
(Ida)
Politische Freiheit
Wie Sie sehen: Es gibt viele
Freiheiten.
Als wir uns überlegten, über welche
wir sprechen wollten, war für mich schnell klar über
welche Freiheit ich sprechen will: Die
politische Freiheit. Sie ist für mich der Überbegriff für
unzählige andere Freiheiten in dieser „ver-regelten“ Welt. Die
Freiheit zu leben wo man will,
zu sagen was man denkt, Mächtige in
ihre Schranken zu weisen, selbst über Krieg und Frieden zu
entscheiden, zu glauben an wen man glaubt… Ich muss wohl keinem
sagen, dass auch sie eine Utopie ist. Wäre politische Freiheit
selbstverständlich, gäbe es nur halb so viele schlechte Nachrichten
jeden Abend im Fernsehen zu sehen und die Bild-Zeitung würde nicht
mehr „Hurra, er ist tot! “ auf ihre Titelseiten drucken können.
Aber auch diese Freiheit, die greifbarste unter den Freiheiten, stößt
im Menschen an ihre Grenzen. Ein wunderbares, daueraktuelles
Beispiel sind die wenigen Herrschenden, die ihren Völkern die
Freiheit nehmen zu wählen, zu schreiben und zu sagen, was sie
denken, zu kritisieren was ihnen missfällt und alle
gleichberechtigt zu sein.
Bei den Worten „politische Freiheit“
denken viele an den „arabischen Frühling“, aber es gibt noch
andere Orte an denen die politische Freiheit –oder eher Unfreiheit
- deutlich wird. Und zwar auch in Ländern, wo sie selbstverständlich
sein sollte. So hat man es in Amerika, dem Land der Freiheit, als
Muslim extrem schwer, nicht ständig als Terrorist verdächtigt zu
werden. Amerika – Religionsfreiheit:5. Menschenrechte in Guantanamo
sowieso. Auch darf man vor Krieg und Terror nicht mehr nach Europa
fliehen, denn für die meisten Flüchtlinge endet der Traum nach
Freiheit hinter Stacheldraht in verdreckten Auffanglagern, ohne die
Freiheit, in die Freiheit zu gelangen oder wenigstens wieder
umzukehren.
- dazu empfehle ich den Artikel auf
ZEIT-ONLINE: „Der Kinderknast von Lesbos“ Danach
werdet ihr meine Empörung verstehen.
Es gibt noch viel mehr Orte, wo die Freiheiten, die sich als
Politische Freiheit zusammenfassen lassen, missachtet werden und
einem erst dadurch deutlich machen, wie wichtig sie sind und wie
glücklich wir sein können zu leben, wo wir leben.
Ein Bild zum Schluss, dass für mich
für Politische Freiheit steht:
Ein Mann sitzt alleine in einem großen
Raum.
Vor ihm auf dem Tisch steht eine
Schreibmaschine.
Der Mann beginnt zu schreiben,
da fällt der erste Schuss und trifft
den schreibenden Mann.
Man kann das Blut auf seinem weißen
Hemd sehen, aber er hört nicht auf.
Noch mehr Schüsse fallen.
Schließlich kann der Mann nicht mehr.
Er sieht einem in die Augen
und seine Hand tippt mit letzter Kraft
den letzten Buchstaben.
In die schwarze Stille hört man eine
Patronenhülse fallen,
gefolgt von den Worten „Freie
Meinungsäußerung
bedeutet für viele Journalisten immer
noch den Tod.“
Dies ist mein Sinnbild für Politische
Freiheit und das Äußerste, was die Menschen bereit sind dafür zu
tun.
Es gibt keine Freiheit - Frei bist
du erst, wenn du tot bist
Sie haben jetzt schon einiges über
Freiheit gehört: wie toll und leicht oder wie politisch Freiheit ist
oder sein kann. Ich möchte Ihnen mal einen ganz anderen Gedanken
anbieten: Freiheit gibt es nicht – höchstens im Tod. Dieser
Gedanke wird jetzt wahrscheinlich von dem einen oder anderen als
provokant abgetan werden, aber es ist halt auch eine Sichtweise –
meine. Natürlich sage ich auch mal:“Ich will meine Freizeit.“
oder „Ich will frei sein.“ Aber dabei bleibt es dann auch. Für
mich ist Freiheit ein Ideal, etwas, woran wir uns festhalten oder
auf das wir hoffen – aber doch unerreichbar. Wenn ein Mensch frei
ist und alles tut was er will, unterdrückt er die Freiheit der
anderen. Wir können also nicht alle frei sein. Wenn einer frei ist,
könnte es doch passieren, dass dieser dann ziemlich rücksichtslos
wird, nur auf sich und seine Grenzenlosigkeit achtet
und die Bedürfnisse der anderen in den
Hintergrund stellt.
Ist das erstrebenswert?
Will man das?
Wenn das der Preis der Freiheit ist,
will ich das vielleicht nicht.
Ich möchte kein solch egoistischer
Mensch sein.
Wenn wir aber sterben, sind alle
Grenzen aufgehoben. Im Jenseits soll doch alles so leicht sein.
Vielleicht kann man dort frei sein.
(Vielleicht gibt es dort die Freiheit, von der wir hier träumen.)
Ich kann mir nichts unter Freiheit
vorstellen, weil ich noch nie frei war. Aber ich stelle es mir schön
vor, wie etwas, auf das es sich lohnt sein Leben lang hinzuarbeiten.
Vielleicht habe ich recht, vielleicht haben Sie Recht
Wer weiß es schon? Richtig –
niemand.
(Sara)
Wo der Geist Gottes weht, ist
Freiheit (2. Korinther 3,17)
Ich möchte mich auf die Bibelstelle 2.
Korinther 3,17 „Wo der Geist Gottes weht, ist Freiheit“ beziehen. Es gibt sicherlich viele Möglichkeiten
diesen Satz zu interpretieren, z.B. könnte man sagen, dass dort, wo an Gott geglaubt wird,
dort wo eben ein Hauch von Gott weht, Freiheit ist! Man könnte sich allerdings noch zuvor
fragen, wo Gott eigentlich ist. Auch dazu gibt es viele Meinungen, eine
z.B. stammt auch aus der Bibel sie steht Matthäus 18, 20, sie lautet „Denn wo zwei oder
drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“. Aber Gott bzw.
der Hauch und der Glaube an und von Gott, kann doch
auch bei einer Person sein, die Gott
schätzt und respektiert, und trotzdem nicht vier mal im Monat in die Kirche geht oder sich in
anderer Weise in „seinem Namen versammelt“, oder etwa nicht?
Wirft diese Definition bzw. dieser
Einwurf dann nicht ein, dass jeder, der in die Kirche geht, an Gott glaubt etc. frei ist bzw.
Freiheit genießt?
Wenn dem wirklich so ist, müsste man
auch sagen was Freiheit überhaupt ist…
oder auch was frei sein bedeutet. Die Schwierigkeit allerdings in dieser
Frage besteht darin, dass man nicht sagen kann so ist es und so nicht, sondern jeder kann für
sich selbst seine Freiheit definieren, auf der anderen Seite gibt es auch die interessante Meinung,
dass Freiheit nur ein Ideal ist, an dem/welchem man
Hoffnung sucht…
Solange man sich daran orientiert, dass
es -freiheit gibt, sollte man auch berücksichtigen, dass es unterschiedliche Arten der Freiheit
gibt… Dem einen reicht
Meinungs-/Pressefreiheit aus um sich gut zu fühlen, ein anderer
empfindet
Freiheit als die Möglichkeit ohne
Vorschriften zu tun und zu lassen was man will!
Das Problem liegt nun aber darin, dass
Gott einem vielleicht eine Form der Freiheit schenkt, die wir so nicht als Freiheit erkennen,
sondern die wir vielleicht als Selbstverständlichkeit sehen, z.B. könnte es doch sein, dass
Gott einem Gedankenfreiheit schenkt, sodass man denken und wollen kann, ohne dass
definiert wird ob diese Gedanken nun falsch oder richtig sind, aber man das als eine
Selbstverständlichkeit empfindet, kann es passieren, dass dieser Satz unverstanden bleibt, bzw. als
Quatsch abgestempelt wird, nur weil man Dinge als z.B. Selbstverständlichkeit ansieht, die in
anderen Gegenden ein großes Geschenk wären. Natürlich kann man nicht verlangen,
dass Gott einem ein freies und unbeschwertes Leben bietet, nur weil man an ihn glaubt und
ihm Ehre erweist… Man bekommt lediglich Unterstützung
und Hoffnung darin in gewisser Weise frei zu sein, um in schwierigen Situationen
wenigstens ein Funken Licht zu haben, man muss nur lernen Freiheit als die solche zu erkennen.
Fazit: Den Satz „Wo der Geist Gottes
weht, ist Freiheit“ (2. Korinther 3,17) zu interpretieren bleibt jedem selbst überlassen,
hilfreiche Fragen um die eigen Lösung zu finden wären z.B. Wie interpretiere ich Freiheit? Wo ist Gott?
und Welche Unterschiedlichen Arten der
Freiheit gibt es Meine Interpretation dieses Satzes
würde sein, dass dort wo man daran glaubt, dass Gott immer da ist, wo man daran glaubt,
dass Gott einen liebt und man nicht überflüssig ist, dass dort, in welcher Form auch immer
Freiheit ist, die man erst mal erkennen und später umsetzen und verbreiten sollte, sodass sich
immer mehr Leute an einem kleinen Funken Freiheit erfreuen können und die Möglichkeit
haben, ihn zu teilen, ihn zu vergrößern, ihn vermehren, und sich daran erfreuen können!
Erläuterung zu den Give Aways
Bei den Vorbereitungen für diesen
Gottesdienst, ist uns schon sehr früh klargeworden, dass es nicht möglich ist, eine immer
richtige Definition für Freiheit zu finden. Einfach deswegen weil Freiheit kein klar umrissener
Begriff ist. Während unseren Gesprächen haben wir erst einmal gemerkt, wie verschieden
wir Freiheit empfinden und das wir alle eine andere Antwort auf die Frage haben: was ist
Freiheit. Manche hatten auch keine Antwort. Einige
unserer Vorstellungen waren sogar
komplett gegensätzlich. Dazu kommt das die eigenen Vorstellungen, häufig ebenfalls sehr
vielschichtig waren. Diese ganzen Freiheiten konnten wir gar nicht in diesen Gottesdienst
bringen und selbst wenn wir es könnten, die tausend Facetten die Freiheit hat könnten wir
noch immer nicht zeige, denn viele sind uns noch völlig unbekannt. Eigentlich ist es
ein Großteil. Ich spreche von euren Auffassungen, denn sie werden wohl kaum bei euch allen
unseren entsprechen. Und um das zu zeigen, das es nicht möglich ist zu sagen Freiheit
ist... und das ist dann richtig, haben wir für euch alle ein
kleines „Mitgebsel“ vorbereitet, es
ist ein kleiner Stein, dieser hat viele verschiedene Seiten, ebenso wie Freiheit auch. Außerdem
wollen wir euch mit dem Stein zeigen, dass es ebenso viele Möglichkeiten gibt Freiheit zu
suchen und zu finden, zu erleben, und zu fühlen, wie die Freiheit Facetten hat. Wir hoffen, dass
ihr bereit seid andere Wege zu eurer Freiheit zu gehen, dass ihr die Kraft habt, wenn eine
Suche nicht erfolgreich war, euch auf eine neue Suche zu
machen und andere Wege zu wählen. Alle Gesichter der Freiheit werdet ihr
nicht kennenlernen, das sollte aber auch gar nicht euer Ziel sein. Das ihr eure ganz
persönliche Freiheit kennenlernt, das wünsche ich euch und ich glaube das dies für fast jeden ein
erreichbares Ziel ist. Auch wenn es nicht ganz einfach wird,
manchmal ist es jedoch einfacher als
man es sich vorstellen kann und die Freiheit ist schon da, man muss dann nur noch seine Tür
öffnen und die Freiheit hereinlassen.
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