Damit wir klug werden 22. März 2015

ANSPIEL
K: Wirst du daraus schlau?
D: Im nach hinein ist man immer schlauer.
B: Am auffälligsten unterscheiden sich die Leute darin, dass die Törichten immer wieder   
     dieselben Fehler machen und die Gescheiten immer wieder neue.
D: Oh, er hat die Weisheit mit Löffeln gefressen.
K: Aber auch der Weise lernt nie aus.
D: Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.
B: Selig sind die Geistig Armen.
K: Wer schlau ist weiß was er sagt, der Dumme sagt was er weiß.
B: Und der Kluge weiß wann er schweigt.
K: Unter Schwätzern ist der Schweigende der Klügste.
D: Ob ein Mensch klug ist erkennt man an seinen Fragen!
B: Nein das geht folgendermaßen: Ob ein Mensch klug ist erkennt man an seinen Antworten,
     ob er weise ist an seinen Fragen.
D: Klugscheißer!
B: Das heißt Besserwisser.
K: Ach komm, er ist eben ein Schlauberger.
D: Tja, der Klügere gibt nach.
B: Wenn der Klügere immer nachgibt wird die Welt von Dummen regiert.
K: Man wird nicht dumm geboren, man wird dazu gemacht, denn Klugheit
     steckt nicht in den Jahren sondern im Kopf.
B: Genau, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
D:   ?
B: Wenn dumme Leute überlegend schweigen, dann sollen Kluge schweigend überlegen.
K: Der Vorteil der Klugheit besteht darin sich dumm stellen zu können,
     andersherum ist schon schwieriger.
B: Der Kluge achtet auf seine Schritte.
D: Durch Schaden wird man aber klug.
K: Was immer du tust, tu es klug und bedenke das Ende.
B: Wir sind heute einfach über alles zu sehr informiert um daraus noch klug werden zu können.
K: Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag, doch niemals klug genug
     für den der kommen mag.
D: … und jetzt bin ich so klug als wie zuvor.



Begrüßung
Also hat jetzt keiner was gelernt? Ich schließe mich Pia an.
Und mit diesem Anspiel begrüße ich sie zu unserem Juki-Gottesdienst
im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. (Amen)
Das Motto für diesen Gottesdienst heißt „Dass wir klug werden“.
Aha.
Daraus werde ich zum Beispiel jetzt nicht klug, oder schlau oder weise.
Ich weiß eigentlich noch nicht mal was das ist.
Also warum lassen wir es uns nicht erklären?


Predigt Hannah – Was ist Klug?

Was ist Klug? Ist klug wenn du gut in der Schule bist
oder nachvollziehen kannst wie fremde Dinge funktionieren?
Oder bist du dann nicht eher gebildet und schlau,
auf jeden Fall aber intelligent?
Vielleicht sollte erst einmal geklärt werden was Klugheit eigentlich ist
bevor man davon redet.
Da meine Mitstreiter mir im Prinzip zustimmen oder keine Gegenargumente haben versuche ich euch zu  erklären was die Unterschiede sind.
Da gibt es intelligent.
Jeder ist intelligent, mal mehr mal weniger, je nach IQ.
Es ist die Fähigkeit komplexere Zusammenhänge zu verstehen
und Dinge schnell miteinander verknüpfen zu können,
praktisch die Grundlage auf der wir die Sieger der Evolution geworden sind. Aber das bedeutet nicht, dass man klug, schlau, gebildet oder sonst was ist.
Gebildet ist man wenn man das Lexikon auswendig gelernt hat
und zur passenden Gelegenheit wiedergeben kann.
Das ist zwar nett und von der Gesellschaft bewundert,
aber im Leben hilft das nur begrenzt weiter.
Ganz anders wenn man schlau ist.
Schlau ist wenn man weiß wie man auf bestimmte Situationen reagiert,
wie effektiv das Ziel erreicht wird,
und dabei vielleicht sogar ein bisschen gerissen ist.
Das erste was mir zu diesem Wort einfällt ist die „Bauernschläue“,
dieses absolut alltagstaugliche um Dinge wissen.
Jetzt könnte man sich auch fragen ob das nicht auch auf klug-sein zutrifft. Schlau und klug zu trennen ist schwierig, dass gebe ich zu.
Beides ist etwas sehr intuitives.
Aber überlegen wir mal -  würde man nicht eher sagen,  
dass der Schlaue auch gerissen und listig ist wie eine Schlange
oder würden sie diese zweifelhaften Attribute wirklich einem Klugen zuschreiben? Für mich klingt das nicht richtig.
Klugheit ist in gewisser Weise reifer.
Auch hier weiß man instinktiv um viele Dinge.
Was für mich aber auch zu Klugheit gehört ist ein Gespür für Menschen
und ihren inneren Antrieb.
Der Kluge kennt die Menschen und das ist etwas viel schwierigeres als eine naturwissenschaftliche Analyse, liebe Intelligente! 
Er versucht sein Umfeld zu verstehen, anders als jemand Schlaues,
der sich auf das was er „weiß“ sozusagen verlässt.
(Der Kluge guckt über den eigenen/alltäglichen Horizont hinaus und weiß,
dass da noch mehr ist)
Auf seine Weise versucht er sein Wissen zu erweitern,
eine neue Erkenntnis zu finden. Und das entscheidet er nicht bewusst,
sondern es geschieht einfach aus einem inneren Bedürfnis heraus.
Klug-sein hat also weniger mit Schule und Bildung zu tun
sondern eher mit dem Leben.
Und nur wer das Leben mit all seinen Fassetten zu verstehen versucht
wird eines Tages ein Weiser sein können.
Sorry.     
 
   
Eiko: „Dass ihr klug werdet“ – über das Bildungssystem
Fragt man seine Eltern:“Wie werd ich klug?“
Kommt die Antwort:“Schnapp dir ein Buch und lern für die Schule!“ Daran erkennt man wie sehr die Generation Handy und natürlich auch die davor die Begriffe „schlau“ und „klug“ durcheinander gebracht hat. Hätte man seinen Eltern vor 100 Jahren dieselbe Frage gestellt,
wäre die Antwort in jene Richtung gefallen:“Schnapp dir ´nen Spaten
und grab den Acker um. Wenn du es dabei nicht herausgefunden hast, weißt du jetzt immerhin wie man einen Acker umgräbt.“
In einer Leistungsgesellschaft, in der es nur noch darum geht wie gut und wie schnell du etwas kannst, rücken soziale Komponenten, wie Teamgeist, Liebe oder Mitgefühl immer mehr in den Hintergrund.
Wir leben in einer Übergangsgesellschaft zwischen dem Mittelalter,
in dem noch alles mit der Hand gemacht wurde und der Zukunft,
in der der Mensch gar nichts mehr selber machen muss.
Bestes Beispiel ist die gute alte Jugend von heute.
Welcher Jugendliche kennt noch Weben oder Häkeln. Bei den meisten hört es ja schon bei Reifenflicken und Bügeln auf.
Doch wer ist daran schuld, dass unsere Generation sich wahrscheinlich nicht länger als einen Monat lang ernähren könnte.
Die Gesellschaft, die Eltern, das Internet?
Ich glaube alles ein Stück weit schon.
Doch den größten Teil macht für mich die Schule aus.
Eine Schule in einem Schulsystem, was darauf ausgelegt ist
die Sachen zu lernen, welche man braucht,
und die Sachen nicht zu lernen, welche man wirklich braucht.
Was nützen mir die besten Biologiekenntnisse,
wenn ich nicht zum Labor hinkomme,
weil ich es nie gelernt habe einen Reifen zu flicken.
Was bringt es mir tausende von Fremdsprachen zu lernen,
wenn ich es nicht schaffe auf Deutsch eine Steuererklärung zu schreiben.
Ich bin der beste in Informatik, weiß aber trotzdem nicht,
welche Knöpfe ich auf der Wachmaschine drücken muss?
Was bringt mir all mein Wissen, wenn ich im Alltag scheitere.
Aber Hauptsache ich war in der Schule Klassenbester.
Die Leistungsgesellschaft schreibt uns vor überall der Beste zu sein.
Und weil Kochen, Gartenarbeit und Haushalt zu einfach wäre,
probiert man es eben mit Quantenphysik, Altgriechisch und Informatik, „Da zeigt sich dann erst, wer wirklich der Beste ist“.
Menschen sind nie perfekt und jeder hat seine Stärken.
Wo es beim einen an theoretischen Kenntnissen mangelt, da treten ganz andere Talente zum Vorschein, meist auf sozialer Ebene.
Leute, die vielleicht nicht so gut in Physik sind, sind vielleicht besser
im Trösten, im Zuhören oder im Anpacken. Und ist er dadurch schlecht? Nein, er ist zwar nicht schlau, aber klug.
Und diese soziale Komponente fehlt mir in unserem Schulsystem. Meiner Meinung nach liegt das Hauptaugenmerk im deutschen Bildungssystem viel zu sehr auf dem theoretischen Speziellen.
Muss man so Fächer wie Physik, Biologie oder Chemie
so spezifisch erläutern?
Plump gesagt, reicht es nicht auch zu wissen, was es für Körperteile gibt und was sie machen.
Muss man sich da dann noch die einzelnen Vorgehensweisen auf molekularer Ebene anschauen?
In meinen Augen nein.
Vielmehr sollte es Fächer geben in denen das gelernt wird,
was man später wirklich einmal braucht.
Oder auch Fächer, wo es darum geht, auf sozialer Ebene zu lernen. Denn nun mal ehrlich, wen außer die Mutter/den Vater am Zeugnistag, interessiert schon die Sozialnote und die Arbeitsnote.
Eine gewürfelte Zahl zwischen 1 und 5, bei der eh bei ca. 90% der Klasse gut steht.
In meinen Augen sollte Schule darauf hinzielen, den Schüler auf sein Leben danach vorzubereiten.
Und damit meine ich sowohl auf sozialer Ebene
als auch auf pragmatischer Ebene.
Wie man mit Menschen richtig umgeht
und wie man im Alltag später einmal zurechtkommt.
Die Schule sollte den Schüler an die Hand nehmen
und ihn ein Stück weit klug machen.

Einleitung Aktion
Ich: Ja Eiko, das klingt alles ziemlich kritisierend. Hast du denn bessere Ideen, um das zu ändern?
Eiko: Ich vielleicht nicht, aber was ist mit unserem Publikum? Die haben bestimmt auch Ideen, wie unser Schulsystem verbessert werden könnte.
Ich: Das denke ich auch. Also, liebes Publikum, was würden Sie am Schulsystem ändern wollen? Für ihre Ideen haben wir Ihnen am Anfang kleine Zettel mitgegeben, auf denen sie notieren können, was sie als Unterrichtsfach oder als Inhalt für den Unterricht vorschlagen würden.
AKTION



YUKA: VORURTEILE SELBST ERLEBT
Jeder kennt sie: Vorurteile. Sie können sich auf alles Mögliche beziehen: Religion, ethnische Herkunft, Aussehen, Sexualität, Bildung…
Es ist ganz normal und menschlich, dass man jemanden, den man das erste Mal sieht in eine seiner Schubladen einordnet. Was aber schlimm und für den Betroffenen auch oft nervig ist, ist, wenn sich dieses VOR-Urteil weiter festigt ohne einen Grund und man aus dieser Schublade nicht mehr rauskommt.
Ein Beispiel aus meinem eigenen Leben: Die Leute sehen mich. OK, Emo, Goth, Punk, …wo diese mich dann einordnen ist unterschiedlich.
Dann sehen sie die Narben an meinen Armen. Und sofort fühlen sie sich in ihrer Meinung betätigt. Das hängt mit der Szene zusammen. NEIN!
Dahinter liegt eine Geschichte. Aber die wollen einige gar nicht wissen.
Es ist so viel einfacher, ein kritisches Thema wie Ritzen zu ignorieren.
Wie oft musste ich mir anhören, dass ich das doch nur für Aufmerksamkeit tun würde. Das ist eine weit verbreitete Meinung. Aber bei 99% der Betroffenen ist das falsch. Es gibt einen Grund dafür. Jahrelanges Mobbing, Verlust von Bezugspersonen, Misshandlung…oder auch einfach eine defekte Hirn-Biochemie. Das ist wirklich so. Ist z.B. bei mir der Fall.
Aber warum trägt die dann schwarze Klamotten?
Weil ich mich darin wohl fühle.
Außerdem ist das Verständnis bzw. die Akzeptanz  von Selbstverletzendem Verhalten innerhalb dieser Szenen viel höher.
Diese Szene hat nämlich eine sehr hohe Toleranz und das vielen Themen gegenüber. Man gibt sich Mühe, den anderen zu verstehen.
Wahrscheinlich fühlen sich deshalb so viele „Ritzer“ zu der Szene hingezogen.
Und dadurch festigt sich das Vorurteil. Ein Teufelskreis.
Aber hey, sollte man uns wirklich auf das Äußere begrenzen? In jeden steckt doch viel mehr. Schaut euch z.B. mich an. Ich bin leidenschaftlicher OHV-Fan und brülle mir für den Verein Sonntagabends die Seele aus dem Leib.
Ich helfe ehrenamtlich bei der KIKI oder auf Konfi-Fahrten oder biete älteren Damen meine Hilfe beim Sachen tragen an, gebe kostenlose Nachhilfe…
In jedem Menschen steckt so viel mehr als das Äußere verrät, nach dem wir zuerst urteilen.
Also achtet (doch) nicht nur auf das Äußere – sondern erlaubt euch auch einen zweiten Blick – auf den Charakter.


Lena und Ida
„Vom Aufbauen, Abreißen, Hinterfragen, erkennen von Mauersteinen“
eine Predigt an der Mauer







„Von der Klugheit der Kinder – Pia

Eine Großstadt.
In ihr hastige, schnell gehende Menschen.
Beschäftigt mit ihren Einkäufen, höchst wichtigen Telefonaten, Shoppen, Smartphones, damit den nächsten Cupcake Laden, oder die nächste S-Bahnstation zu finden.
Beim Ehestreit im Cafe, zu spät zum wichtigen Meeting, bei der Sitzung aufgrund des geplanten Baus des Bahnhofs, versetzt vom Date.
Genervte Verkäufer, Mütter mit ihren weinenden Schützlingen, die nur noch die leere Eistüte in der Hand halten, eiskalte Geschäftsmänner, Touristen mit ihren Tennissocken, einige Obdachlose am Rand, um Geld bettelnd, von den anderen ignoriert.
Mitten unter ihnen,
und doch nicht wahrgenommen, ein kleines Kind.
Es hält sich die Ohren zu.

Die Menschen sind beschäftigt mit tausend verschiedenen, lebensnotwendigen Dingen, übersehen dabei aber die eigentlichen Probleme, oder wollen sie nicht wahr haben. Das Kind hingegen hat die Problematik längst erkannt. Die Erwachsenen kümmern sich um alles, nur nicht um das Wesentliche. Sie fragen sich, was das mit dem Thema „klug sein“ zu tun hat?
Nun, das möchte ich ihnen erklären. Vielleicht kennen sie ja das Video vom Mädchen, das die Welt für 6min zum Schweigen brachte. Nicht? Das Mädchen Severn Suzuki sprach 1992 als Vertreter der ECO, einer Kinder Umweltorganisation auf der UN Klimakonferenz in Rio de Janeiro bereits die wesentlichen Probleme dieser Welt an.
Hunger, Umweltverschmutzung, Ungerechtigkeit, Armut.
Sie verstand schon damals nicht, warum es auf dieser Welt so ungerecht zugehen muss, warum so viele leiden müssen. Sie appellierte damals an die Erwachsenen, das es Zeit ist etwas zu ändern. Sie wollte für ihre Zukunft kämpfen, eintreten, und ich bin mir sicher, dass sie damit nicht alleine war. Diese Konferenz ist jetzt 23 Jahre her, und was hat sich bis jetzt geändert? Gerade zu nichts. Menschen hungern immer noch, die Umweltverschmutzung schreitet weiter voran und die Ungerechtigkeit dieser Welt wird immer mehr.
Warum haben die Politiker ihr damals nicht zugehört? Hatten sie gerade Pause und war`n nen Kaffee trinken, oder war es pure Ignoranz? War es die Aussage, die Bitte eines kleinen Mädchens es nicht wert angehört zu werden?
Ich frage mich da, warum Sprüche wie „du dummes Kind“, „komm doch mal auf den Boden der Tatsachen zurück Kind“, oder „eine naive Weltsicht hat noch nie einen Jemand weitergebracht“ da noch existieren.
Wie viele Kinder wollen wohl erwachsen sein, wenn sie entweder hungern, leiden, oder wissen, dass sie mit den Resultaten aus dem was jetzt passiert leben werden müssen.  Wohl nicht sehr viele. Ich beneide die Erwachsenen nicht darum was sie leisten müssen oder sollten. Es ist wohl eine schwere Aufgabe in dieser Welt bestehen zu können, sich um diese zu sorgen und Verantwortung zu übernehmen. Das wage ich ja auch gar nicht zu bezweifeln. Erwachsene haben es schwer im Leben, Kinder aber manchmal auch. Und wenn es nicht solche Probleme sind, die Severn Suzuki 1992 ansprach, so ist es doch auch ein wesentliches Problem für ein 4-jähriges Kind, wenn seine große, schöne Sandburg einfach so niedergetrampelt wird. Einige würden jetzt sagen „das war doch nur eine Sandburg“. Vielleicht war es für das Kind ja auch nur eine Sandburg, vielleicht aber auch nicht. Vielleicht war es eine Festung, die eine wunderschöne Prinzessin beschützte, oder eine Ritterburg mir König und Königin. Vielleicht war diese Sandburg für das Kind ebenso wichtig, wie der Arbeitsplatz für einen Geschäftsmann. Wer weiß das schon?
Beim Bau einer Sandburg konzentriert sich das Kind, steckt seine ganze Energie in diesem Moment in diese eine Sandburg. Dabei achtet ein Kind nicht darauf, ob es morgen mit Mama in die Stadt muss, oder nicht. Das Einzige was in diesem Moment zählt ist die Sandburg und ob das Wasser auch durch das Burgtor gelangen kann. Sich auf das Wesentliche konzentrieren, fixieren, viele Erwachsene tun oder können dies nicht. Wenn eine wichtige Präsentation ansteht denken die Meisten gleichzeitig auch daran, was sie denn zuhause kochen sollen, da ja andere bereits auf sie warten. Und das ist auch verständlich und gut so. Mann kann die Verantwortung über die eigenen Kinder nicht vergessen und man kann auch nicht immer nur im Moment leben, wenn man Verantwortung besitzt. Trotzdem, ein mancher Erwachsener kann sich so einiges von Kindern abschauen. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: „Ihr müsst euch ändern und wie die Kinder werden. Nur so könnt ihr ins Himmelreich kommen.“
Natürlich meinte er damit nicht, dass ein jeder Erwachsener sich nun wie ein 4-Jähriger benehmen und aufführen sollte. Dennoch, einige Eigenschaften, die ein Kind besitzt, sind es würdig sie bei zu behalten. Kinder können mit dem was sie tun eins werden, können sich schon für die noch so kleinsten Dinge begeistern, besitzen keinerlei Vorurteile, sondern bilden sich ihr eigenes Urteil und gehen auf alles und jeden erst einmal offen zu. Sie besitzen Träume, Hoffnungen, an denen sie festhalten, auch wenn sie noch so unerfüllbar scheinen, sie wollen neues entdecken und versuchen immer wieder neue Wege zu finden.
Also: Seid klug und sucht das Kind in euch.


Einleitung „Nessajas Lied“
Das Lied, das wir uns ausgesucht haben kennen einige von euch sicher. Es ist „Nessajas Lied“ aus Peter Maffays „Tabaluga“ oder „Die Reise zur Vernunft“. Auf dieser Reise begegnet Tabaluga vielen Kreaturen, die ihre eigenen Vorstellungen von Vernunft und Lebenssinn haben doch keine davon ist seine. Schließlich bringt ein Storch zu Nessaja der alten Meeresschildkröte, denn nur ihre Weisheit kann dir geben, wonach du suchst.




Segen

Segen für alle
Mögest du am Morgen
voll Erwartung sein,
mittags voller Kraft,
und abends voller Weisheit:
Gott segne dich

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